Checkpoint Charlie

Zahlreiche Legenden und Agentengeschichten ranken sich um den Checkpoint Charlie. Am einstigen Grenzübergang zwischen Ost- und Westberlin standen sich nach dem Bau der »Berliner Mauer 1961 sowjetische und amerikanische Panzer gegenüber.

Von 1961 bis 1990 war der Checkpoint in der »Friedrichstraße die einzige Grenzübergangstelle, an der Alliierte, Ausländer, Mitarbeiter der Ständigen Vertretung und DDR-Funktionäre passieren konnten. An den einst schwer bewachten, nachts hell erleuchteten Kontrollpunkt erinnert heute ein ehemaliges Grenzschild und -häuschen. Die Geschichte der Mauer wird zudem im Museum Haus am Checkpoint Charlie gezeigt.


Der Checkpoint Charlie am Südende der Friedrichstraße war bis zur Wende alliierter Kontrollposten an der Bezirksgrenze zwischen Mitte und Kreuzberg. Hier war von 1961 bis 1990 die einzige Übergangsstelle für Alliierte, Ausländer und Mitarbeiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland sowie für DDR-Funktionäre.

Nach Öffnung der Sektorengrenze am 9. November 1989 wurde der Kontrollpunkt am 22. Juni 1990 abgebaut. Nicht lange danach steckten die Investoren ihre Baufelder auf dem Gelände ab. Das wohl bemerkenswerteste Bauwerk ist das 1997 fertiggestellte eine Milliarde Mark teure American Business-Center an der Friedrichstraße 200 nach Entwürfen von Philip Johnson. In unmittelbarer Nähe entstand das sehenswerte Karree Schützenstraße nach Entwürfen von Aldo Rossi.